
Ort · Cologne
Osho UTA Institut und Akademie
Über diesen Ort
Das UTA in Köln ist mehr als ein einzelner Ort. Rund um Meditation, Selbsterfahrung, Therapie, Ausbildung und gesellschaftliches Engagement sind über die Jahre verschiedene Bereiche entstanden, die miteinander verbunden sind und unterschiedliche Zugänge ermöglichen.
Du kannst bei uns ein Meditationsangebot besuchen, ein Seminar zur persönlichen Entwicklung buchen, dich beruflich weiterbilden, eine Einzelsitzung in Anspruch nehmen oder Projekte unterstützen, die Meditation, seelische Gesundheit und Bewusstheit im Alltag fördern.
Osho UTA Institut in Köln
Das Osho UTA Institut ist eines der größten Zentren für Meditation und Spirituelle Therapie in Europa. Das Angebot in unserem Haus reicht von täglichen Meditationen, Abendkursen und Tagesworkshops über mehrtägige Seminare, Stille-Retreats, Intensivprozesse und Jahrestrainings bis hin zu Konzerten und Events. Darüber hinaus bieten wir ein breites Spektrum an körper- und gesprächsorientierten therapeutischen Einzel- und Paarsitzungen sowie an Massagen an.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, mit dem Osho UTA Institut einen Ort zu kreieren, an dem Menschen ungeachtet ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit sich in einem geschützten Rahmen auf die Reise zu sich selbst begeben und Meditation und Spiritualität erfahren können. Wir verstehen uns als eine Art Wegbegleiter und möchten mit unseren Angeboten Raum bieten, der es ermöglicht, die eigenen Potenziale zu entdecken, zu kultivieren und zu entfalten.
Die UTA Akademie in Köln
Die UTA Akademie bietet seit vielen Jahren berufliche Aus- und Weiterbildungen für wachstumsorientierte Menschen, die mit Menschen arbeiten.
Wir verstehen Bildung als den Willen zu lernen und sich auf Erfahrungen einzulassen, die über bloßes Wissen hinausgehen. Es ist die Bereitschaft, mehr über sich selbst, den anderen und die Welt als Ganzes zu erfahren. Die Bereitschaft, einen Neuanfang zu wagen.
Das wichtigste Instrument in der Arbeit mit Menschen ist der Mensch selbst. An der UTA Akademie lernst du, in einer Atmosphäre von Akzeptanz und Offenheit dein volles Potenzial zu entfalten, ressourcenorientiert und aus deiner Mitte heraus zu arbeiten.
Neues zu beginnen, erfordert Vertrauen. Wir freuen uns, wenn du dieses in uns hast und wir dich ein Stück auf deinem Weg begleiten dürfen.
Einzelsitzungen in der UTA Praxis
Die Anforderungen des Alltags wirken sich auf Körper, Geist und Seele aus, beeinträchtigen unser Wohlempfinden und spiegeln sich in Symptomen wider. In vielen Situationen ist es hilfreich, bestimmte Themen oder Anliegen mit individueller, fachkundiger Unterstützung anzugehen.
Ein Team von erfahrenen Therapeut*innen bietet sowohl körperbezogene Einzelarbeit, wie verschiedene Arten der Massage, CranioSacrale Therapie oder Rebalancing an, als auch gesprächsorientierte Sitzungen, etwa in psychologischer Beratung oder Coaching.
Die Terminvereinbarung erfolgt schnell und einfach online über die UTA Praxis.
Osho – Namensgeber und Inspirationsquelle des Osho UTA Instituts
Osho (1931–1990) gilt als einer der bedeutendsten Mystiker der Neuzeit. Er lebte hauptsächlich in Indien und hat diesen Platz maßgeblich inspiriert. Sein Einfluss ist im UTA bis heute spürbar.
Osho wurde am 11. Dezember 1931 im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh geboren. Von frühester Kindheit an bewies er einen rebellischen, unabhängigen Geist. Er erforschte die Wahrheit und die Welt lieber selbst, statt sich vom Wissen und Glauben anderer Leute beeinflussen zu lassen.
Nach seiner Erleuchtung im Alter von 21 Jahren schloss Osho sein Universitätsstudium ab und lehrte mehrere Jahre Philosophie an der Universität von Jabalpur. Parallel reiste er durch ganz Indien, sprach zu großen Menschenmengen, traf sich mit Vertretern der gebildeten Schichten und forderte das gesamte religiöse und politische Establishment seines Landes in öffentlichen Debatten heraus. Er stellte konstant die traditionellen Glaubenswerte der indischen Kultur in Frage. Er las in einem unglaublichen Tempo (manchmal mehrere Bücher täglich) alles, was sein Verständnis der Glaubenssysteme und der Psychologie des modernen Menschen vertiefen konnte.
Oshos Lehren widerstehen jeglicher Kategorisierung, sie reichen von der persönlichen Sinnsuche bis hin zu den dringendsten sozialen und politischen Fragen, mit denen die Welt heute konfrontiert ist. Seine Bücher wurden aus zahllosen Tonband- und Videoaufnahmen transkribiert. Er hat über einen Zeitraum von 35 Jahren vor einer internationalen Zuhörerschaft stets aus dem Stegreif gesprochen. Er sagte: „Denkt daran, was immer ich sage, ist nicht nur für euch … ich spreche auch für die kommenden Generationen.“
Der Londoner „Sunday Times“ zufolge zählt Osho zu den „1000 Machern des 20. Jahrhunderts“ und der amerikanische Romanautor Tom Robbins hat ihn einmal „den gefährlichsten Mann seit Jesus Christus“ genannt. Die „Sunday Mid-Day“ (Indien) hat Osho als einen der zehn Menschen bestimmt, die das Schicksal Indiens verändert haben – neben Gandhi, Nehru und Buddha. Sein gesamtes schriftliches Werk umfasst ca. 400 Bände mit durchschnittlich 250 Seiten und ist Teil der Indischen Staatsbibliothek. Diese Ehre wurde vor ihm nur noch Mahatma Gandhi zuteil.
Osho selbst beschreibt sein Werk als „Beitrag, die Voraussetzungen für die Entstehung einer neuen menschlichen Lebensweise zu schaffen“. Diesen neuen Menschentypus hat er immer wieder als „Zorbas, der Buddha“ umschrieben – also einen Menschen, der nicht nur wie Zorbas, der Grieche, die irdischen Freuden zu schätzen weiß, sondern ebenso sehr die stille Heiterkeit eines Gautam Buddha liebt. Wie ein roter Faden zieht sich die Vision einer Verschmelzung der zeitlosen Weisheit des Ostens mit den höchsten Potenzialen westlicher Wissenschaft und Technik durch alle Aspekte von Oshos Arbeit.
Vor allem seine revolutionären Ansätze zur Wissenschaft der inneren Transformation haben Osho berühmt gemacht. Seine innovativen „aktiven Meditationen“ basieren auf dem Gedanken, dass erst der in Körper und Geist angesammelte Stress abgebaut werden muss, um – frei von Gedanken und entspannt – einen meditativen Zustand erfahren zu können.
Am 19. Januar 1990 starb Osho in Indien.
