
Bewusste Retreats
Yoga-, Loslass- und Frauen-Retreats zwischen Schwarzwaldtälern, Kaiserstuhl-Reben und den Höhen der Schwäbischen Alb.
Mehrtägige Reisen, die nächsten zuerst.
Wähl die Zeit, die du hast.
Spar dir die Suche. Wähl deinen Weg.
Baden-Württemberg ist die Retreat-Landschaft des deutschen Südwestens, und sie funktioniert anders als die Alpen: keine Gipfel, sondern Mittelgebirge. Tannenwald, Hochweide, stille Seitentäler. Der Schwarzwald trägt das meiste davon: Seminarhäuser wie Steinweiden auf einem Hügel im Simonswälder Tal, das Dürckheim-Zentrum in Todtmoos-Rütte mit seinen täglichen Zazen-Sitzungen seit den Fünfzigern, dazu Klöster wie Beuron an der Oberen Donau, in denen du für ein paar Tage in die Stille gehen kannst. Ein Retreat hier ist meist ein Wochenende: Freitagabend ankommen, aus Stuttgart, Freiburg oder Basel, Sonntag nach dem Mittagessen wieder los. Dazwischen liegen Yoga auf Holzböden, vegetarische Küche, eine holzbefeuerte Sauna und Wege, die direkt in den Wald führen. Ob Loslassen-Prozess, Frauenkreis oder schweigende Tage: Der Süden hat dafür seit Jahrzehnten die Räume.
Die Retreat-Landschaft hier hat mehrere Gesichter, und es lohnt sich, sie zu unterscheiden. Der Schwarzwald ist das Zentrum: die stillen Täler um Freiburg, Simonswald, Glottertal, Münstertal, dazu der hohe, ruhige Hotzenwald im Süden mit Rütte und Dachsberg. Der Kaiserstuhl, ein kleiner erloschener Vulkan voller Reben, bringt Wärme und Hohlwege im Löss. Am Bodensee laufen Frauenyoga-Wochenenden direkt am Wasser, etwa am Seegut Zeppelin, und auf der Schwäbischen Alb, dem rauen Kalkplateau, treffen sich Yoga und Waldbaden auf 860 Metern. Die Städte geben den Rhythmus vor: Stuttgart liefert die Wochenenden, Freiburg die Szene, Basel und Zürich die Nachbarschaft.
Die älteste Linie hier ist die Stille. In Todtmoos-Rütte gründete der Zen-Lehrer Karlfried Graf Dürckheim sein Zentrum für Initiatische Therapie, mit Zazen jeden Morgen und jeden Abend, und in Beuron an der Oberen Donau kannst du als „Kloster auf Zeit“ ein paar Tage im benediktinischen Tagesrhythmus mit gregorianischem Choral leben; rund zwanzig Klöster in der weiteren Region öffnen ihre Gästeflügel für solche Auszeiten. Auf diesem Boden steht die heutige Szene: Iyengar-Frauenretreats aus Freiburger Studios, Loslass- und Neuanfangsprozesse in Schwarzwälder Seminarhäusern, Frauenkreise mit Yoga und Sharing-Formaten, achtsame Nähe- und Intimitätsarbeit in geschützten Kleingruppen, Yoga und Waldbaden auf der Alb. Und das Baden gehört hier zur Praxis, von den römischen Fundamenten in Badenweiler bis zum Palais Thermal in Bad Wildbad: Ein Thermentag ist der eingebaute Integrationstag der Region. Auch die nüchterne anthroposophische Unterströmung gehört zur Geschichte: 1919 eröffnete in Stuttgart die erste Waldorfschule, Weleda kommt aus Schwäbisch Gmünd.
Die stillen Täler rund um Freiburg tragen die Szene: Im Simonswälder Tal steht das Steinweiden-Zentrum allein auf seinem Hügel, Glottertal, Elztal und Münstertal bleiben ruhig, während der Titisee den Reisebussen gehört. Weiter südlich liegt der Hotzenwald, hoch und untouristisch, mit Rütte und dem Seminarhaus Hollerbühl auf dem Dachsberg. Im Norden zieht sich der Nationalpark Schwarzwald um den Ruhestein, „eine Spur wilder“, und im Kinzigtal stehen Seminarhäuser zwischen dem Fachwerk von Schiltach und Gengenbach. Der Kaiserstuhl bringt Reben, Lösshohlwege und im April wilde Orchideen am Kaiserstuhlpfad. Am Bodensee liegt das ruhigere Ufer am Untersee bei der Höri, wo Hermann Hesse gärtnerte, und auf der Alb halten Wacholderheiden und das Donautal um Beuron die Landschaft offen. Angebunden ist das alles erstaunlich gut: Die Höllentalbahn fährt von Freiburg über das Ravenna-Viadukt in den Hochschwarzwald, die Schwarzwaldbahn quert das ganze Massiv durch 39 Tunnel.
Die Grundeinheit hier ist das Wochenende: Freitagabend anreisen, Sonntag nach dem Mittagessen zurück, gebaut für alle, die aus Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg oder Basel kommen. Längere Formate von fünf bis sieben Tagen liegen meist in den Schulferien oder folgen der Schweige-Tradition der Klöster. Die Saison öffnet um Ostern, wenn der Kaiserstuhl blüht; im Sommer wandert die Praxis auf die Seminarhaus-Wiesen, und der Hochschwarzwald bleibt kühl, während die Rheinebene glüht. Der Herbst ist die stärkste Retreat-Zeit: Weinlese am Kaiserstuhl, goldener Wald, und die berühmte Inversion, bei der die Täler im Nebel liegen und Feldberg und Alb darüber in der Sonne sitzen. Im Winter gehören Sauna, Therme und Schneeschuh-Stille dazu, und „zwischen den Jahren“ haben Schweige-Retreats ihren festen Platz. Sieh dir oben an, was ansteht: Die Retreats hier sind überwiegend deutschsprachig, klein und prozessorientiert, und du buchst direkt bei den Menschen, die sie halten.
Der Südwesten drängt nicht, und genau das ist seine Qualität. Sieh dir die Retreats oben in Ruhe an, von den Seitentälern des Schwarzwalds bis zu den Wacholderheiden der Alb, finde das Haus und die Menschen, die zu dir passen, und reserviere deinen Platz direkt: Jedes Retreat auf Arivela führt geradewegs zu denen, die den Raum halten.
Die Menschen, die in Baden-Württemberg Retreats halten: Praktizierende, die mit echter Sorgfalt Raum schaffen.
Retreats und Ausbildungen in Reichweite von Baden-Württemberg.