Zum Hauptinhalt springen
Arivela
OSHOStadt Zschachenmühle backdrop

Über diesen Ort

Künstlergemeinschaft, eine Sannyas-Kommune, und ein eingetragener "Verein für alternative Lebensweise und Kulturpflege e.V."

Das Leben in unserer Gemeinschaft ist hauptsächlich durch die persönliche und innere Entwicklungsarbeit, Wachstum und Gemeinschaftsbildung geprägt. Wir sind Suchende, nach dem Sinn und der Bedeutung des Lebens, um alle Glaubenssätze, Traditionen und Vorurteile in uns zu beseitigen und den Weg der Meditation im Sinne Oshos zu akzeptieren und anzuwenden, um ein Leben in Freude und Stille zu leben. Es gibt Leitlinien, die uns auf dem Weg für ein gutes Miteinander eine Richtung geben sollen. Doch es braucht sehr viel Bereitschaft, Toleranz und Achtsamkeit, sie auch zu verwirklichen. Viele Besucher, die unsere Gemeinschaft kennenlernen möchten, haben Vorstellungen vom Zusammen- leben, von denen wir selbst noch alle träumen. Viel Spaß, Lachen, Tanzen, Singen, gemeinsames Schaffen, verstanden und geliebt werden. Ja, das möchten wir auch! Aber nein, so ist es nicht bei uns! Manchmal, aber nicht immer! Es gibt Höhen und Tiefen, gute und schlechte Zeiten, stundenlange Diskussionen und Konflikte, die allerdings, wenn du bereit bist, sie anzuschauen, eine große Hilfe für deinen eigenen, inneren Entwicklungsweg sein können. Auch bei uns wirst du Ignoranz, Bosheit und Ungerechtigkeiten antreffen. Doch es liegt an dir, wie du damit umgehst. Du hast die Chance, dich von deinem Ego zu befreien und in die Selbstverwirklichung zu kommen. Du erkennst, dass die Welt ein Spiegel ist und darfst aufhören zu leiden und die Schuld dem Außen zu geben. Hast du das verstanden, dann fängt es an Spaß und Sinn zu machen in einer Kommune zu leben.

In unserer Gemeinschaft leben im Moment 6 Frauen und 5 Männer (51-84 Jahre) und ein Jugendlicher (16 Jahre). Es waren schon einmal mehr Menschen, die hier lebten. Doch aus verschiedenen Gründen, wie Alter, Tod und Umzug, sind wir weniger geworden. Doch wir wünschen uns, dass wir bald wieder Zuwachs bekommen und sind offen für jeden Menschen, der sich vorstellen kann, bei uns zu leben. Wir ernähren uns hauptsächlich vegetarisch. Die Lebensmittel, in Bioqualität, werden zwei Mal in der Woche frisch eingekauft. Das Brot wird selbst gebacken. Im Sommer haben wir zusätzlich von unserer Ernte aus dem Garten, frisches Obst und Gemüse. Tatkräftige Leute, die Freude am Gartenanbau haben, sind immer herzlich willkommen. Für seinen Lebensunterhalt muss jeder selber sorgen. Möglichkeiten zur Schaffung eigener Arbeitsplätze sind reichlich vorhanden. Wir treffen uns einmal in der Woche zu einem Meeting, um alle anfallenden Themen zu besprechen und darüber zu entscheiden. Reicht die Zeit nicht aus, gibt es auch Sondermeetings. Entscheidungen wollen wir im Konsens treffen. Wir bringen uns in die täglichen anfallenden Arbeiten in der Gemeinschaft, wie zum Beispiel Kochen und Putzen, ein und übernehmen Verantwortung für bestimmte Bereiche. Die Speisen für den Mittagstisch werden abwechselnd von den Kommunarden zubereitet und anschließend gemeinsam verspeist. Für Frühstück und Abendbrot ist jeder für sich selbst verantwortlich. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten wird darauf geachtet, dass sie vegetarisch zubereitet und, dass Freunde mit Allergien so weit es geht berücksichtigt werden. Wir durften erfahren, dass es viel Zeit, Raum und Geduld für unser Zusammenleben, die Prozesse und die Entwicklungen in einer Kommune braucht, um trotzdem weiterzumachen.

Der Name OSHOSTADT geht auf den indischen Mystiker Osho zurück. Bis heute sind dieser Ort und viele unserer Anaebote von seinem Wirken inspiriert Insbesondere unsere rege mäbigen Meditationen. Osho entwickelte u.a aktive Meditationen basierend au dem Gedanken dass zunächst der in Körper und Geist angesammelte Stress abgebaut werden muss um frei von Gedanken meditieren. entspannen und zu sich se bst finden zu können.

In seinen Ansätzen verband Osho Östliche Weisheit mit Erkenntnissen der westlichen Psvcho oaie Viele seiner Methoden sind ausdrucks-, bewegungs- und körperorientiert, um uns dort abzuholen, wo wir uns im Alltag nur allzu oft befinden, nicht bei uns, zentriert und geerdet, sondern in Hektik und Uberforderung.

Diese Seite melden